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12.10.2021 09:00 - 12.11.2021 16:30

Psychohygiene – Selbstfürsorge im psychosozialen Arbeitsfeld

Die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen kann sehr herausfordernd sein. Als Tätige im psychosozialen Arbeitsfeld sind wir immer wieder aufgefordert, uns auf unser Gegenüber, und seine/ihre Geschichte, Sorgen und Nöte einzulassen. Gerade bei „schwierigen“ Klienten oder Klientensystemen, z.B. bei Suchterkrankungen, körperlicher oder seelischer Gewalt, Vernachlässigung o.ä., und/oder bei einer Begleitung im institutionellen bzw. Zwangskontext, bringt uns unsere Tätigkeit oft an eigene Grenzen und manchmal auch darüber hinaus.
Um langfristig unsere Gesundheit und Lebendigkeit zu erhalten, ist es wichtig, unser Kontakt- und Beziehungsangebot an unsere Klienten immer wieder zu reflektieren, die Möglichkeiten und Grenzen dieses Angebots mit Klarheit und Mitgefühl wahrzunehmen und für uns selbst auf freundliche Art und Weise einzustehen und zu sorgen.

In dieser Fortbildung wollen wir die Themen Kontakt, Beziehung und Empathie, Grenzen und Abgrenzung sowie Selbstfürsorge und -mitgefühl aus systemischer bzw. emotionspsychologischer Perspektive beleuchten und besser verstehen. Es wird Raum für kollegialen Austausch geben und die Möglichkeit bestehen, auf Fragen und Wünsche der Teilnehmenden einzugehen.
Der Vormittag soll dem Austausch untereinander und verschiedenen Impulsen zu den o.g. Themen gewidmet sein. Am Nachmittag haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eine Methode der mitfühlenden Selbstfürsorge praktisch auszuprobieren und zu erlernen, die ihre Wurzeln in der tibetisch-buddhistischen Psychologie hat und diese mit aktuellen Erkenntnissen der Empathieforschung verbindet.

Die Fortbildung könnte für Sie interessant sein, wenn:

  • Sie professionell mit psychisch erkrankten Menschen arbeiten.
  • Sie langfristig Ihre Gesundheit und Lebendigkeit erhalten bzw. stärken möchten.
  • Sie sich manchmal dabei herausgefordert fühlen, eine gute professionelle Distanz zu den (belastenden) Lebensthemen Ihrer Klienten zu wahren.
  • Sie sich öfters „zwischen den Stühlen“ wiederfinden, also zwischen den Wünschen und Erwartungen Ihrer Klienten und denen der involvierten Institutionen und Organisationen.
  • Sie Ihre Wertschätzung und Zugewandtheit für sich und Ihre Klienten erhalten und klarer zwischen Empathie, Fürsorge und echtem Mitgefühl unterscheiden lernen möchten.

Seminarleitung:
Florian Fath, Systemischer Therapeut/Familientherapeut (DGSF) Würzburg www.selbst-erleben.de

Seminarzeiten
Datum: Donnerstag, 28. Oktober 2021
Zeit: 9:30 bis 12:00 Uhr | 13:30 bis 15:00 Uhr

Kosten:
75 € pro Person

Anmeldung
bitte bis zum 11. Oktober 2021 an info@planbev.de

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